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 Signalkrebsfang in der Iller

Leider hat sich auch in unserer Iller v. a. oberhalb des Filzinger Wehrs der aus Amerika stammende Signalkrebs stark ausgebreitet. Der Krebs gilt als Überträger der Krebspest, die für unsere heimischen Krebse eine große Gefahr darstellt. Er selbst ist gegen diese immun. Um die Ausbreitung zu stoppen hat die Vorstandschaft unseren Gerätewart Robert Horber beauftragt, mit speziellen Krebsreusen den Krebsfang auszuüben. Auch unsere Vereinsmitglieder sind seit 01.06.09 berechtigt, mit speziellen Krebstellern den Fang auszuüben. Der Krebsteller ist als zweite Handangel zu betrachten. Der Fang ist nur für den Bereich vom Filzinger Wehr bis zur südlichen Fischwassergrenze gestattet. Das Gewicht der Krebse ist in die Fangliste einzutragen. Mehr Informationen über den Krebsfang findet Ihr im Infobrief. Dieser steht hier als Download zur Verfügung. Der Fang von Edelkrebsen bleibt weiterhin verboten!

Auf dieser Seite werden wir Euch regelmäßig über den Signalkrebsfang bzw. dessen weitere Ausbreitung informieren.

Info: Ursprünglich stammt der Signalkrebs aus dem Gebiet westlich der Rocky Mountains in Nordamerika. Um 1960 wurde jedoch die Population des in Europa heimischen Edelkrebses durch die Krebspest stark dezimiert. Daraufhin wurde der Signalkrebs in Europa eingeführt, um die Lücke im Ökosystem zu füllen, da man annahm, er sei gegen die Krebspest immun. Er erwies sich zwar tatsächlich als resistent, stellte sich aber selbst als Überträger heraus. So können sich Edelkrebsbestände nur sehr schwer erholen, da die Tiere weiterhin noch erkranken können, und zudem von den unempfindlicheren Signalkrebsen verdrängt werden.

Der Signalkrebs ist an folgenden Merkmalen zu erkennen:

 

 

Robert Horber mit Fangausrüstung